Prophylaxen

Prophylaxen zur Vorbeugung

… von Sekundärerkrankungen sind selbstverständlicher Bestandteil sämtlicher Pflege- und Betreuungsleistungen. Durch den Elbe-Elster Pflegedienst werden diese im Sinne der aktivierenden Pflege im Rahmen der einzelnen vereinbarten Verrichtungen, soweit erforderlich, erbracht.

Prophylaxen im Zusammenhang mit komplexen Pflegesituationen können sein:

  • Dekubitusprophylaxe (insbesondere Mobilisation, Mikrobewegung und Hautpflege, Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen. Lagerungen sind Bestandteil des Leistungskomplexes „Lagerung/Mobilisierung“)
  • Kontrakturprophylaxe (insbesondere passive, aktive oder assistive Dehnübungen, Beugeübungen und/oder Streckübungen, Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen. Physiologische Lagerungen sind Bestandteil des Leistungskomplexes „Lagerung/Mobilisierung“)
  • Soor- und Parotitisprophylaxe (insbesondere Zahnpflege und Mundspülungen, Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen. Unterstützung bei der Flüssigkeits- oder Nahrungsaufnahme ist Bestandteil der Leistungskomplexe „Hilfe bei der Nahrungsaufnahme“ und „Sondenkost“)
  • Sturzprophylaxe (insbesondere Berücksichtigung intrinsischer Faktoren wie altersbedingte Veränderungen, Sehvermögen, Gleichgewichtssinn/Balancefähigkeit, Einschränkungen des Bewegungsapparates; darüber hinaus Berücksichtigung extrinsischer Faktoren wie Wohnumfeld, Hilfsmittel, Schuhwerk. Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen)
  • Pneumonie- und Atelektasenprophylaxe (insbesondere Mobilisation, Atemübungen, zum Abhusten anhalten, Einreibungen zur Sekretmobilierung, Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen; Lagerungen zur Totraumvergrößerung sind Bestandteil des Leistungskomplexes „Lagerung/Mobilisierung“)
  • Thromboseprophylaxe (insbesondere Mobilisation, Ausstreichen der Venen, Anregen der Muskelpumpe, Kompressionstherapie mit Thrombosestrümpfen der Klasse I, Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen, Beinhochlagerung ist Bestandteil des Leistungskomplexes „Lagerung/Mobilisierung“; Unterstützung bei der Flüssigkeitsaufnahme ist Bestandteil des Leistungskomplexes „Hilfe bei der Nahrungsaufnahme“)
  • Intertrigoprophylaxe (Hautfaltenpflege, Hautstellen trocken halten, Rückfettung, Hautbelüftungen ermöglichen durch Kleiderauswahl)
  • Obstipationsprophylaxe (insbesondere Mobilisation, Colonmassage, Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen; Unterstützung bei der Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreiche Ernährung ist Bestandteil des Leistungskomplexes „Hilfe bei der Nahrungsaufnahme“)
  • Förderung der Harnkontinenz (insbesondere Beratung zu Harnkontinenz erhaltenden Maßnahmen, wie Toilettentraining, Beckenbodengymnastik, Umgang mit Hilfsmitteln, Förderung der Selbstunterstützung, usw.)
  • Vorbeugung Exsikkose, Mangelernährung (insbesondere Unterstützung bei der Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme, Berücksichtigung von Vorlieben/Abneigungen, ggf. krankheitsspezifische Maßnahmen zur Schmerzreduktion, kognitive Beeinträchtigungen berücksichtigen, Lust und Appetit anregen, adäquate Umgebung schaffen, Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen)
  • Aspirationsprophylaxe (insbesondere Oberkörperhochlagerung, nur langsame und kleine Löffelgabe, Beratung zu vorbeugenden Maßnahmen)

 

Zuhause gut versorgt sein